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  • 14846: Unterspannbahn - Schlägt an die Ziegel bei Wind

Dach

Unterspannbahn - Schlägt an die Ziegel bei Wind

Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zur Unterspannbahn/ Dampfsperre.
In unserm Haus, von einem namhaften Fertigteil-Hausbauer, kann man bei leichten bis stärkerem Wind hören wie die Unterspannbahn an die Ziegel schlägt. Zum einem kann man nachts nicht wirklich schlafen und zum anderen frage ich mich ob das normal ist? Ein nachbar hat auch ein Haus von diesem Hersteller, er hört die Unterspann nicht bei Wind.
Wer kann mir dazu eine Antwort geben?
Weiterhin kann man zw. den beiden Dachhälften den Tagelichteinfall sehen, d.h. die beiden Dachhälften sind im Firstbereich nicht durch eine Unterspannbahn abgedichtet und theoretisch könnte es reinregnen (wenn der bspw. der Firstziegel nicht da wäre.
Viele Grüße Fam. Becker

Name:

  • Jean Becker
  1. normalerweise

    wurde eine Unterspannbahn mit leichtem Durchhang über der
    Sparrenlage und mit ca. 4-6 cm vor der Firstlinie endend eingebaut.
    Wenn nu die Unterspannung in der Lage ist, gegen die Eindeckung zu schlagen, wäre entweder der Durchhang zu groß bemessen, oder es wurd die Konterlatt`vergessen.
    Die Frage bleibt, ich möcht`s nicht stellen, bei gedämmter Deck,
    was soll da schellen?

  2. subjektives Empfinden?

    Oiso Jean Becker,
    wie sich das fachlich verhält hatt Ihnen Andreas schon mitgeteilt. Auch die Anmerkung, dass er die Frage (schellen)
    gar nicht stellen möchte. Wie Sie schon selbst festgestellt
    haben, hat Ihr Nachbar trotz gleicher Bauweise kein Lärmproblem.
    Hier spielt somit des subjektive Empfinden eine große Rolle - und dieses Empfinden ist nicht genormt. Sie haben mit Ihrer
    Frage mit Sicherheit unbewußt eine Kette von fachlichen, sowie
    rechtlichen Problemen angesprochen. Fakten:
    Namhafter Fertighaushersteller - der weiß in der Regel was er
    tut, zudem haben diese Unternehmen immer eine noch bessere
    Rechtsabteilung. Frage nicht bös gemeint - sie soll nur die
    Problemaitik klarstellen "Wissen Sie das geschuldete Bausoll,
    wissen Sie was Sie bestellt haben"? Dieses Frage wäre für die
    weitere Vorgehensweise von außerordentlicher Wichtigkeit.
    Wenn Sie meinen, dass die Dachkonstruktion in fachlicher Hinsicht nicht o.K. ist (nicht die Sache mit dem subjetiven Empfinden), dann müssen Sie sich einen Sachverständigen holen - nach Möglicheit eine Fachspezialisten mit dem Zusatz
    öffentlich bestellt und vereidigt. Diese Fachkompetenz müssen
    Sie dann allerdings erstmal bezahlen - 100,00 ERU- 200,00 EUR pro Std. zuzüglich Spesen. Achtung: Wenn Sie jemanden bauftragen unbedingt das geschuldet Bausoll überpüfen lassen. Stellen Sie sich hierbei gleich auf einen lange Verfahrensdauer mit der
    entsprechenden mentalen Belastung ein.
    Einfacher pragmatischer Lösungsvorschlag: Holen Sie sich einen Dachfachmann: Dachdecker,- Spengler,- u.o. Zimmereibetrieb. Diese Firma soll sich das Dach anschauen und versuchen die Stelle wo der Wind eindringt mittels Schaumstoffen so zu dichten, dass der Winddruck gemindert wird. Natürlich auch den
    First dabei einbeziehen - Hierbei muß lediglich gewährleistet
    bleiben, dass der Lüftungsquerschnitt beibehalten wird.
    Gruß aus Oberbayern http://www. bio-san-tec.de


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